Schweinecurry aus Chiang Mai – Asiatisch Kochen

Februar 04 , 2016 by: Florian Curry

Der AT-Verlag war so lieb und hat mir das Buch Asiatisch Kochen* zur Verfügung gestellt. Eine Rezeptsammlung mit über 300 Rezepten aus Thailand, Japan, China und Korea. Ich habe verschiedene Rezepte getestet,  dieses hier zu erst. Und um die Spannung vorweg zu nehmen: Ich war begeistert! Ein einfach umzusetzendes Rezept und ein großartiges Ergebnis. Der erste Eindruck war also super.

Ein Schweinecurry aus Chiang Mai – die Currypaste wird selber gemacht und auch hierfür wird das Rezept geliefert. Greift ihr lieber auf fertige Currypaste zurück, solltet ihr erst mal etwas weniger als gefordert nehmen, fertige Currypasten sind meistens trockener und intensiver. Auch würde ich erst mal etwas weniger Fischsauce benutzen, da in fertigen Currypasten meistens deutlich mehr Salz ist als in Selbstgemachten. Probiert das Curry kurz bevor es fertig ist und reguliert die Würze dann lieber später.

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Zutaten für die Currypaste (Ergibt ungefähr 5 EL, 3 EL werden für das Rezept gebraucht, hält sich ca. eine Woche im Kühlschrank):

 

7 große Rote getrocknete Chilis

1 TL Salz

3 EL  Zitronengras, gehackt

1 TL abgeriebene Kafirlimettenschale (ich habe normale Limette genommen, da ich hier keine Kafirlimetten kriege)

5  1/2 asiatische Schalotten, gehackt

1 1/2 EL frische Korianderwurzel, gehackt

3 EL  Knoblauch, gehackt

1/2 TL Garnelenpaste, nach Belieben

Rote Currypaste

Ungefähr so fein solltet ihr die Chilis und das Salz mahlen.

Zubereitung:

  1. Die Chilis halbieren und entkernen, dann 15 Minuten in kaltem Wasser einlegen. Dann die Chilis abgießen und mit Küchenpapier trocknen.
  2. Die Chilis mit Salz im Mörser oder im Häcksler fein mahlen und dann nach und nach die anderen Zutaten dazugeben. Alles so lange mahlen bis eine recht feine Paste entstanden ist.

 

 

 

Zutaten für das Curry für 4 Personen:

500 g Schweinefilet, in Würfel geschnitten

10 g Tamarindenmark

30 g frischer Ingwer, geschält und in dünne Streifen geschnitten

3 EL Pflanzenöl

80 g geröstete Erdnüsse

Für die Marinade:

3 EL Fischsauce

3 EL Palmzucker, gerieben, ersatzweise Rohrzucker

3 EL Rote Currypaste

1 TL indisches Currypulver

 

Zubereitung:

  1. Tarmarindenmark mit 100 ml heißem Wasser vermischen und im Wasser ausdrücken, damit Farbe und Aroma abgegeben werden. Nach 10 Minuten die Flüssigkeit durch ein Sieb geben und 3 EL vom Tamarindenwasser abschöpfen und zur Seite stellen. (Was mit diesen 3 EL passiert stand leider nicht im Rezept, also habe ich sie entsorgt, vielleicht soll es aber auch in die Marinade)
  2. Alle Zutaten für die Marinade, in einer großen Schüssel, vermischen und das Schweinefleisch hineingeben. Alles gut verrühren, sodass das komplette Fleisch bedeckt ist und zugedeckt 30 Minuten marinieren lassen.
  3. In einem Wok das Öl erhitzen und das marinierte Fleisch zusammen mit der Marinade für 5 Minuten braten. Sobald das Fleisch anfängt zu bräunen 500 ml Wasser, Erdnüsse, Ingwer und Tamarindenwasser hinzugeben und aufkochen lassen. Bei niedriger Hitze für 20 Minuten köcheln lassen, bis die Soße etwas eingedickt ist.

 

Wie oben schon gesagt, hat mir das Rezept ziemlich gut gefallen. Gefehlt hat mir, was mit den 3 EL Tamarindenwasser passieren soll. Aber damit kann ich super leben. Geschmacklich ist das Ganze sehr gut und hat mich sehr an Thailand erinnert, also volle Punktzahl bei der Authentizität. Gegessen habe ich das Curry übrigens mit Klebereis, aber auch Jasminreis passt super! Wie gefällt euch das Rezept? Hinterlasst mir doch einen Kommentar!

 

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