Japan Tag 7: Adios Hiroshima und hello Osaka!

März 17 , 2017 by: Florian Reise

Heute habe ich wieder das gute japanische Frühstück im Hotel gegessen, das ich euch gestern schon gezeigt habe. Direkt danach ging es auch schon los zur Hiroshima Station. Dieses mal wollte ich sicher gehen, mit einem Nozomi Shinkansen zu fahren, denn von Fukuoka nach Hiroshima war es der Sakura Shinkanse. Sakura hört sich zwar schöner an, der Zug ist aber etwas langsamer und auch nicht so neu, ich wollte mit dem neuen Nozomi fahren. Ja, ziemlich nerdig, ich weiß. Aber wenn in meinem Sanyo Rail Pass schon die schnellste Zug-Version mit dabei ist, will ich auch damit fahren!

 

Nozomi Shinkanse

 

Die Wartezeit war auch nicht lange, 15 Minuten, dann ging es los. Die Strecke von 320 km war dann auch in unter 90 Minuten geschafft. Hut ab Japan und Hut ab JR! Das faszinierende ist, dass der Zug auf die Sekunde pünktlich los gefahren ist und auf die Minuten pünktlich ankam. Das wünschte ich mir manchmal für unsere Deutsche Bahn, aber dafür haben wir Schnellzüge, die nur für milde Temperaturen gemacht sind und im Sommer und im Winter streiken… Auf der anderen Seite sucht man in Japan vergeblich Sparpreise, eine Strecke wie zum Beispiel Hannover – Berlin für 19€ pro Richtung wird man in Japan nicht finden, da gibt es einen Preis, und der ist höher, und den gibt es immer. Man kann halt nicht alles haben.

 

Nozomi Shinkanse

 

In Osaka angekommen, ging es erstmal zur U-Bahn um zum Hotel zu kommen. Dabei war es schon deutlich voller, als in Fukuoka und Hiroshima, hier solltet ihr mit Koffern auf jeden Fall die Rush Hour meiden, das wird nämlich kein Spaß! Kurz Sachen im Hotel verstaut, dann ging es auch schon los in Richtung Burg Osaka, ein knapp 40 minütiger Spaziergang durch einige kleine Wohngebiete – das war sehr schön.

 

Osaka

 

Das Osaka Castle sitzt auf einem riesigen Sockel umgeben von einem gigantischen Burggraben. Im Park um das Schloss findet man Pflaumen- und Kirschblütenbäume. Ich habe die gerade ausblühenden Pflaumenblüten und die Kirschblüten, die langsam anfangen zu blühen, gesehen – eine sehr schöne Gegend. Man darf sich das Ganze allerdings nicht zu romantisch vorstellen. Die Burg ist eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt, dementsprechend sind auch viele Touristen und Tourgruppen unterwegs, was ich aber weniger schlimm fand.

 

Osaka Castle

 

Danach ging es mit der U-Bahn zur Namba Station, dort erkundete ich noch die Gegend, es gab viele Geschäfte und viel Gastronomie. Dotonburi wollte ich mir noch für morgen Abend aufheben, darum bin ich Richtung Hotel gegangen und wollte mir auf dem Weg noch was zu Essen suchen, vorzugsweise Takoyaki. You know? When in Osaka?

 

Osaka

 

Auf jeden Fall bin ich erstmal in einer Gegend gelandet, in der extrem viele „unter 18 verboten“-Zeichen waren, die Häuser sahen allerdings ganz normal aus. Komisch, aber genau raus finden was da los ist, wollte ich jetzt auch nicht. Aber! Ich habe natürlich einen Takoyaki-Laden gefunden, in dem gab es eine Runde Takoyaki und ein Asahi Super Dry. Wo wir gerade von SuperDry sprechen, solltet ihr nach Japan reisen dann zieht am besten keine Klamotten dieser Marke an. Ich musste das auf die harte Tour lernen. SuperDry ist eine britische Marke, die im Logo japanische Schriftzeichen hat, da habe ich bis jetzt halt noch nicht wirklich drüber nachgedacht – hätte ich mal tun sollen. Die Schriftzeichen auf meiner Tasche und meinem Rucksack sorgen auf jeden Fall, bei der einheimischen Bevölkerung für eine Menge Spaß. Ich habe mich auf jeden Fall sehr oft ausgelacht gefühlt und das schlimmste ist, dass mir niemand sagen konnte oder wollte, was es denn nun bedeute. Naja wieder was für das nächste Mal gelernt.

 

Takoyaki

 

Nun aber zurück zum wichtigen, dem Essen! Takoyaki sind kleine Teigbällchen, die mit Oktopus gefüllt sind. Sie werden in einer extra Pfanne gemacht, die so aussieht wie diese komischen Cake Pop – Geräte. Also kleine runde Ausbuchtungen. In dieser Pfanne wird der Teig dann ausgebacken. Dann werden die kleinen Bällchen mit eine Osaka-Sauce, Mayonnaise, Bonito-Flocken und Noripulver getopt. Am besten gleich heiß essen und ein japanische Bier dazu trinken. Das perfekte Abendessen in Osaka!

Danach ging es auch schon ins Hotel zurück. Ich muss mich auf den bevorstehenden Tagestrip nach Kobe vorbereiten. Ich denke ihr merkt schon, das hier ist kein Erholungsurlaub. Aber das war auch nicht so geplant, und die 10-15 km laufen am Tag sind gut für die Kondition.

Also, peace out und bis morgen Freunde.

 

Ach ja, ich nochmal. Falls ihr aktuell am Tagesgeschehen teilnehmen wollte, folgt ihr mir am besten auf Instagram.

 

 

Hier kommt ihr zu Tag 1

Zu Tag 2

Tag nummer 3 

und zur vier!

Hier ist die 5

Und ab zur 6

Die 8

Nummer 9

Zehn

11

Ab zur Zwölf

Und zu Tag 13

Nummer 14

Tag 15

Und zur Sechzehn

Siebzehn

Und Tag nummer 18

Tag Neunzehn

Tag 20

 

Hier sind die weiteren Bilder:

 

Burg Osaka

Pflaumenblüten

Osaka

2 Comments

  • Was sind denn das für Schriftzeichen? Ich hatte während der Studienzeit viele chinesische Freundinnen. Da gab es einen Lacher, den wird keine von uns jemals vergessen. Ein netter Kommilitone fand die Schriftzeichen einer Instant-Nudelpackung so hübsch, dass er sie sich auf ein T-Shirt gemalt hat. Da stand dann: „Ich bin gut und billig“.
    Daher auch – Augen auf bei tätowierten Schriftzeichen ;-).

    • Haha, das ist wirklich eine großartige Geschichte! Tätowieren möchte ich mich eh nicht lassen! Ich arbeite mal daran rauszufinden was es bedeutet 😀 ich gebe dir dann auf jeden Fall bescheid!

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