Japan Tag 6: Miyajima, eine Magenverstimmung und der letzte Tag in Hiroshima

März 16 , 2017 by: Florian Reise, Uncategorized

Die Auster war’s! Nein war sie nicht! Ach ich weiß auch nicht. Kurz zusammengefasst: Ich war auf Miyajima Island, es war zu windig um auf den Berg zu fahren, ich habe die beste Auster meines Lebens gegessen und hatte dann eine Magenverstimmung, aber vielleicht war es auch das Mittagessen bei CoCo’s, man weiß es nicht. Aber fangen wir am besten von vorne an.

In Hiroshima wohne ich im „Regalo Hotel Hiroshima“, das vielleicht etwas altbacken ist, aber gut und sauber. Besonders hat mir das Frühstück gefallen, es ist nämlich ein japanisches Frühstück mit Reis, Miso Suppe, Fisch, Omlette und so weiter und so fort. Wer allerdings lieber auf westliches Frühstück zurückgreift hat nicht ganz so eine große Auswahl, es gibt nämlich Brötchen, Butter und Marmelade. Das war’s, allerdings hat mich das nicht im geringsten gestört, das japanische Frühstück war nämlich super!

 

My breakfast today, miso soup, fish, eggs and rice 🙂 #breakfast

Ein Beitrag geteilt von Florian (@asienkulinarisch) am

 

Dann ging es los zur Hiroshima Station um den Local Train zum Miyajima Ferry Port zu nehmen, der Zug ist ca. 40 Minuten unterwegs. Wenn ihr einen JR-Pass habt ist die Fahrt für euch kostenlos. Angekommen ging es dann auch gleich zum Hafen um auf die Fähre zu hüpfen. Allerdings gab es zwei Fähren und zwei Schlangen zum anstellen, das hat mich erst mal verwirrt. Ich habe mich einfach an die rechte Schlange angestellt und bin auch dort mit meinem JR Pass kostenlos auf die Fähre gekommen, falls ihr keinen Pass habt kostet eine Fahrt 180 Yen. Ich bin natürlich gleich nach oben aufs Deck gegangen um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen, es war allerdings extrem windig, ich wäre fast weg geflogen!

 

Die Fähre nach Miyajima

 

Itsukushina, so heißt die kleine Insel außerhalb Hiroshimas eigentlich, beherbergt eines der bekanntesten Motive Japans, das schwimmende Torii (Tor). Die Insel ist wunderschön und beherbergt neben dem Torii noch einen Tempel, und einen Berg den man besteigen kann, oder auf den man mit einer Gondel fahren kann. An der Promenade von der Fähre zum Tor reihen sich Essens- und Souvenirgeschäfte aneinander. Es gibt sehr viele Stände, die gegrillte Austern verkaufen. Die Gegend um Hiroshima ist nämlich bekannt für ihre Austernfarmen, der Großteil der in Japan verzehrten Austern kommt aus der Region.

 

Rehe auf Miyajima

 

Abseits der Promenade gibt es ein kleines Dorf, durch das man in Ruhe schlendern kann, hier gibt es viele kleine Handwerksläden, die zum Beispiel Geschirr oder Tücher verkaufen. Ach ja, die Insel ist von recht viele Rehen bevölkert, die jegliche Scheu vor Menschen verloren haben, also passt wenn ihr mit Tüten raschelt, so ein Vieh ist schneller bei euch, als euch lieb ist und beißt dann auch mal gerne in die Tüte (und vielleicht auch in eure Finger!).

 

Miyajima

 

Jetzt war es an der Zeit eine der berühmten Austern zu essen! Sie werden frisch vor einem gegrillt und einfach nur mit einem Stückchen Zitrone serviert. Diese Austern sind sehr groß und schmecken super, sind total saftig und gar nicht fischig.

 

Happy Face am Austernstand

 

Nachdem ich alles gesehen habe ging es dann auch zurück, dieses mal stellte ich mich wieder an der rechten Seite an und wurde nach links rüber geschickt. Jetzt hatte ich verstanden, dass es tatsächlich zwei Betreiber für die Fährenstrecke gibt, einer ist JR und der andere ein kleiner Lokaler. Mit dem JR Pass konnte ich natürlich nur die JR Fähre nehmen. Wieder was gelernt!

 

Meine Auster

 

Auf dem Rückweg habe ich mir überlegt einfach mal an einer zufälligen Station auszusteigen und mir den Ort anzusehen. So kann man ja bekanntlich die besten Reiseerlebnisse haben! In meinem Fall war es dann allerdings nicht so, ich bin in einer Industrie-Hafenstadt gelandet, die gefühlt nur aus Fabriken, Malls und einem CoCo’s Restaurant bestannt. Nicht wirklich spannend. Deshalb habe ich versucht das Beste aus der Sache zu machen und wollte bei CoCo’s ein Curry essen. Japanisches Curry ist eines meiner Lieblingsgerichte, das könnte ich fast jeden Tag essen! Als ich dann allerdings saß und mir dir Karte ansah habe ich nochmal was gelernt: CoCo’s Curry ist nicht gleich CoCo’S Restaurant – ich war natürlich im Restaurant und gab kein Curry. Dumm gelaufen, hilft aber nichts. Dann wurde halt die japanische Version eines Hamburgers bestellt, ein Burger ohne Brötchen mit Zwiebeln, Bratensoße, Kartoffelecken und an der Seite noch etwas Hähnchen. Geschmeckt hat es sehr gut, allerdings war es immer noch kein Curry. Durch Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Kellner habe ich dann noch aus Versehen eine Getränke-Flat dazu bestellt, aber hey, so hatte ich wenigstens noch einen Kaffee nach dem Essen.

 

Japanischer Hamburger

 

Dann ging es wieder zurück, einen kurzen Abstecher ins Hotel machen, dachte ich zumindest. Auf dem Weg dahin wurde mir etwas flau im Magen und es wurde auch nicht besser. So dass ich den Rest Tages erst mal im Hotel geblieben bin, bis es mir Abends etwas besser ging. Da habe ich noch mal einen nächtlichen gang durch Hiroshima gemacht und mir etwas zu Essen im Family Mart geholt.

 

Hiroshima by night

 

Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass die Auster der Grund für die Verstimmung war, ich habe noch nie so eine frische und leckere Auster gegessen. Das Essen bei CoCo’s war auch sehr gut, wer weiß woran es lag. Hauptsache es ist wieder weg.

 

Hiroshima by night

 

Family Mart gehört zusammen mit 7 Eleven und Lawsons zu den größten Convenience Stores. Was genau so ein Convenience Store ist kann ich auch nicht so genau sagen. Ich definiere es für mich als „Geschenk der Götter“. Sie sind sowas wie ein Supermarkt auf eine ganz kleine Größe komprimiert, es gibt Getränke, abgepackte Backwaren, Kosmetikartikel, Schreibwaren, Zeitschriften, Kaffee und auch warmes Essen unter anderem Teigtaschen und Onigiri. Dazu kommt, dass es gefühlt alle 20 Meter einen gibt, manchmal liegen sich sogar zwei genau gegenüber und werden nur von einer Straße getrennt.

 

Late night snack. I really don't know what I will do without convenience stores back home #onigiri #baumkuchen

Ein Beitrag geteilt von Florian (@asienkulinarisch) am

 

So, das war es dann auch für heute, morgen geht es mit dem Nozomi Shinkansen nach Osaka. Bis dann und Sayonara!

 

Hier kommt ihr zu Tag 1

Zu Tag 2

Tag nummer 3 

und zur vier!

Hier ist die 5

Hier ab zur 7

Die 8

Nummer 9

Zehn

11

Ab zur Zwölf

Und zu Tag 13

Nummer 14

Tag 15

Und zur Sechzehn

Siebzehn

Und Tag nummer 18

Tag Neunzehn

Tag 20

 

Und hier sind die restlichen Fotos:

 

Miyajima

Austern in Miyajima

Rehe in Miyajima

Miyajima

Miyajima

0 Comments

Add a comment

Bleibt immer auf dem neusten Stand.

Gebt hier eure Emailadresse ein und bleibt immer informiert!

Folg mir auf Instagram

Folgt mir auf Pinterest!

Hallo! Schön, dass du auf meiner Seite bist! Ich hoffe, du findest wonach du suchst.

Pinterest

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen