Japan Tag 4: Ein gutes Schicksal, Pflaumenblüten und Ramen die Zweite

März 14 , 2017 by: Florian Reise

Ich habe ein gutes Schicksal! Richtig! Das steht auf jeden Fall auf einem Zettel, den ich am Dazaifu-Schrein bekommen und an ein Band gebunden haben. Glauben wir einfach mal daran!

Aber erstmal zum Anfang zurück: Los ging es wie immer mit dem Frühstück, jetzt fragt ihr euch bestimmt warum ich bis jetzt noch nichts vom Frühstück erzählt habe. Naja, das Frühstück ist im Hotelpreis mit drin, ist aber alles andere als klassisch japanisch, es besteht aus Rührei, einem Würstchen und einem Pancake, kann man essen und es bringt einen auch gut in den Tag, allerdings ist es nicht besonders erwähnenswert.

Nach dem Frühstück ging es los zur Fukuoka Tenjin Station, die ein andere Station als die Tenjin Station ist, also aufpassen! Für 400 Yen pro Strecke habe ich dann den Dazaifu Express-Zug zum Dazaifu Schrein genommen.

 

Dazaifu Schrein

 

Der Dazaifu Schrein, oder Dazaifu Tenman-gu ist ein Shinto Schrein, etwa 30 Zug-Minuten von Fukuoka entfernt. Der Schrein wurde im Jahr 905 gebaut, auf dem Grab eines im Exil lebenden Gelehrten, Sugawara no Michizane. Angeblich soll sein Sarg von einem Ochsen gezogen worden sein, der auf dem Weg zur Beerdigung einfach stehen blieb und nicht weiter zu bewegen war, deshalb wurde er dort begraben, wo jetzt die Haupthalle des Schreins steht. Einer seine Jünger hat an dieser Stelle das Hauptgebäude errichtet. Der Schrein ist der Gottheit Tenjin gewidmet (erkennt ihr einen Zusammenhang zur Stadt?), er repräsentiert im Shintoismus die Gelehrtheit, Kalligraphie und Schreibkunst. Deshalb ist Dazaifu Tenman-gu auch der Schrein, zu dem viele japanische Schüler und Studenten reisen um für anstehende Prüfungen oder Abschlüsse zu beten. Der Gelehrte, auf dessen Grab der Tempel gebaut wurde, mochte japanischen Pflaumenbäume sehr gerne, deshalb ist die Pflaumenblüte das Zeichen des Tempels und überall zu sehen.

 

Am Dazaifu Schrein

Am Dazaifu Schrein

 

Auf dem Weg vom Bahnhof zum Tempel reihen sich sehr viele kleine Geschäfte aneinander, die meisten davon verkaufen Essen, besonders bekannt sind die Umega Mochi, kleine Reisküchlein mit Azukibohnenpaste oder Ume (Japanischer Pflaume) gefüllt, auf das Mochi wird dann noch ein Pflaumenabdruck gemacht. Auch diese lassen sich mit dem Gelehrten in Verbindung bringen, aber ich will euch jetzt nicht zu viel mit historischem Kram nerven.

 

Hier habe ich ein kurzes Video für euch, wie die Mochi gemacht werden:

So wurden übrigens die Mochi am Dazaifu Schrein gemacht 🙂 @dazaifutenmangu.official

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Die Mochi schmecken auf jeden Fall sehr gut, ihr müsst nur aufpassen, sie sind extrem heiß. Es gibt auch ganz viele Läden, die Soft-Eis verkaufen sowie eine Menge andere Gastronomie. Dazwischen sind kleine Souvenir-Shops die auch Lebensmittel verkaufen, zum Beispiel in Fukuoka produzierte Instant Hakata-Ramen, die ich natürlich gekauft habe. Desweiteren gibt es Umeboshi (eingelegte Pflaumen) und getrocknete Ume, die allerdings sehr sauer ist.

 

Mochi am Dazaifu Schrein

 

Am Schrein war eine Menge los, trotzdem war es sehr schön und es haben sogar noch ein paar Pflaumenblüten geblüht. Wenn man zum Hauptgebäude kommt, soll man auf jeden Fall dem Bronze-Ochsen an die Hörner fassen, warum konnte ich nicht raus finden, gemacht habe ich es natürlich trotzdem.

Im Schrein angekommen habe ich mir für 100 Yen einen „Schicksals-Zettel“ geholt. Auf diesen Schicksalszetteln wird einem die Zukunft gedeutet. Das kann allerdings auch nach hinten los gehen, auf diesen Zetteln können wohl auch sehr negative Sachen stehen. Ich habe mir sagen lassen, dass auf meinem Zettel das beste stand. Dieses Schicksal nehme ich gerne, deshalb ich den Zettel auch an ein, dafür vorgesehenes, Seil gehangen. Dann bin ich noch etwas durch den Tempel geschlendert und habe mir den Ort etwas angesehen, viel zu sehen gab es allerdings nicht. Deshalb machte ich mich dann auch auf den Rückweg.

 

Am Dazaifu Schrein

 

Der Rest des Tages war nicht mehr so spektakulär, ich bin etwas durch die Stadt gelaufen und war noch mal in der Hakata City. Abends war ich dann bei Yatai-Ständen etwas essen. Von den Yatai habe ich euch ja gestern schon erzählt. Viele kleine Open-Air Imbisse mit etwa 10 Plätzen. Es wird nur eine Art von Essen angeboten. Ich habe mich für einen Stand entschieden, der Hakata-Ramen serviert (Überraschung… ). Dort haben sie sehr gut geschmeckt. Das Fleisch sah auf den ersten Blick etwas trocken aus, war es aber zum Glück nicht. Die Atmosphäre an diesen Ständen ist einfach toll, man kommt schnell mit Einheimischen oder anderen Touristen ins Gespräch.

 

Ramen an einem Yatai

Yatai Stände

 

So hatte ich einen schönen letzten Abend in Fukuoka, und morgen nehme ich euch mit dem Shinkansen mit nach Hiroshima. Ich freue mich schon auf Okonomiyaki!

 

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Tag Neunzehn

Tag 20

 

Und hier sind die restlichen Bilder des Tages:

 

Yatai Stände

Am Dazaifu Schrein

Brücke am Dazaifu Schrein

Menschen am Dazaifu Schrein

Am Dazaifu Schrein

Ich am Dazaifu Schrein

Pflaumenblüten am Dazaifu Schrein

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