Japan Tag 2: Müde, fertig, nörgelich und glücklich

März 12 , 2017 by: Florian Reise

Gerade bin ich in Fukuoka gelandet und schon ging der Stress los, wenn ihr wissen wollt was mir davor alles passiert ist, dann klickt ein mal hier.

Das Aussteigen in Fukuoka lief sehr schnell und auch die Koffer waren innerhalb von fünf Minuten da. Dann ging es los einen ATM oder eine Wechselstube zu suchen. Das war gar nicht so einfach, denn eine Wechselstube am Domestic-Terminal ist eher unwahrscheinlich und den ATM habe ich im Jetlag nicht gesehen, dazu kommt, dass man mit nicht japanischen Kreditkarten nur bei Automaten der vom Post Office oder der 7/11-Bank abheben kann. Naja ich habe einen Automaten von 7/11 gefunden und konnte Geld abheben, so konnte ich auch meine Karte für die U-Bahn kaufen. Dachte ich zumindest, denn der Automat hat mir einen 10.000 Yen-Schein gegeben, damit hätte ich am Automaten wahrscheinlich keine Fahrkarte bekommen, also schnell noch ein Redbull gekauft, getrunken und zur U-Bahn gegangen.

 

Fukuoka

Fukuoka Airport liegt unglaublich nah an der Stadt, in nur 5 Minuten ist man mit der U-Bahn an der Hakata Station, dem Zentralen Bahnhof von dem aus man in alle benachbarten Städte kommt und auch die Shinkansen nehmen kann, die einen in ganz Japan verteilen können (hier sind sehr sehr viele Menschen eingestiegen, passt auf, dass ihr mit euren Koffern auch an der richtigen Station raus kommt). Weitere 8 Minuten und ich war in Tenjin, dem zweiten Stadtkern neben Hakata. Hakata und Fukuoka waren einmal zwei eigenständige Städte die zusammen gewachsen sind. Fukuoka ist übrigens in Südjapan und die größte Stadt auf der Insel Kyuschu, auf der auch Nagasaki liegt. Alle U-Bahn ansagen gibt es auch auf Englisch und das Ticket zieht ihr euch an einem Automaten, dort müsst ihr gucken wie viel die Strecke, die ihr fahren kostet, dann den Betrag in der Maschine antippen und das Geld einwerfen. Die Maschinen lassen sich auch auf Englisch stellen.

In Tenjin angekommen musste ich nun das Hotel finden, aus der U-Bahn Station raus bin ich erstmal in einer riesigen unterirdischen Einkaufsstraße gelandet, die mich aber fast direkt zum Hotel geführt hat. Sehr viele Geschäfte und sehr viele Menschen, aber dafür hatte ich noch kein Auge, ich wollte einfach nur zum Hotel und duschen und hoffte, dass ich früher einchecken kann, es war nämlich erst kurz vor 11. Das Hotel habe ich recht schnell gefunden, einchecken konnte ich aber natürlich noch nicht, darum bin ich etwas durch die Stadt gewandert und habe mich dann in einen Park in die Sonne gesetzt.

 

SoftBank Hawks Stadium

 

Dann konnte ich endlich einchecken und duschen. Das Hotel ist das Unizo Fukuoka Tenjin Hotel* und liegt in Tenjin. Die Lage ist unglaublich gut und das Hotel ist super ausgestattet, das würde ich für meine nächste Reise nach Fukuoka wieder wählen.

Nach einer kurzen Ruhepause ging es dann zum Fukuoka Castle und zum anliegenden Ohori Park, das Schloss ist eher klein aber der Park ist riesig, mit einem schönen See und einer Insel. Es waren viele Familien unterwegs, die den sonnigen Tag genossen haben, ein wirklich toller Ort. Von dort aus machte ich mich dann auf den Weg zum Fukuoka Tower und habe versucht dabei nicht einzuschlafen, ich hatte ja in den letzten Stunden nicht wirklich viel geschlafen. Auf dem Weg dort hin kam ich auch am Baseball-Stadion der SoftBank Hawks vorbei, es war wohl gerade ein Spiel vorbei, denn mir kamen extrem viele Menschen mit einem Trikot der Mannschaft entgegen. Ich weiß nicht wie sie gespielt haben, aber ich hoffe sie haben gewonnen.

 

Fukuoka Castle

 

Am Tower angekommen, habe ich mich doch dazu entschieden erst mal zum Strand zu gehen und die Aussicht auf das Meer zu genießen, dort hatte man wirklich eine grandiose Aussicht. Hier wäre ich gerne mal im Sommer!

 

Fukuoka Strand

Danach ging es auf den Tower, der Preis von 640 Yen ist wirklich gut. Auf dem Tower darf nicht gegessen und getrunken werden. Ich empfehle euch kurz vor Sonnenuntergang hoch zu fahren, den Ausblick zu genießen, euch den Sonnenuntergang anzusehen und dann Fukuoka im Dunkeln zu beobachten, eine wirklich Atemberaubende Stadt, besonders von oben.

Hier mal eine Time Lapse, die ich vom Sonnenuntergang aufgenommen habe:

 

 

Als ich mit dem Aussicht genießen und dem Bilder machen fertig war, bin ich dann auch wieder runter, ich hatte nämlich ziemlichen Durst und war auch sehr müde. Es ging dann fix zur Bahn, die mich wieder an der Tenjin Station absetze, langsam hatte ich auch wieder Hunger, obwohl mir vom Flug immer noch etwas flau im Magen war. Ich glaube auch, dass meine Geschmacksnerven noch nicht wieder voll funktionsfähig waren, also gab es das perfekte Essen für diese Situation: Gyudon mit Käse! Dünn geschnittenes Rindfleisch auf Reis und Käse, danach fühlt man sich gleich besser! Gegessen habe ich es bei Yoshinoya, das ist eine japanische Fastfood-Kette, die sich auf diese Art von Essen spezialisiert hat, ich wünschte so eine Kette gäbe es auch bei uns.

 

 

Viel ist danach auch nicht mehr passiert, ich bin ins Hotel und habe ca 12 Stunden geschlafen, um dann voller Energie in den nächsten Tag zu starten!

Fukuoka hat mich allerdings, trotz meiner Müdigkeit, schon am ersten Tag in seinen Bann gezogen. Eine unglaublich aktive, schöne Stadt, in sehr viele nette Menschen unterwegs sind. Sie ist nicht zu groß und der perfekte Einstieg für einen Trip nach Japan. Man erreicht alle wichtigen Teile der Stadt relativ schnell, auch zu Fuß.

Fukuoka

 

Ohori Park Fukuoka

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