Japan Tag 18: Das Ramen Museum und Yakitori!

April 02 , 2017 by: Florian Reise, Uncategorized

Ich weiß, ich bin mit dem Bericht wirklich spät dran, aber die letzten Tage in Tokio waren recht, naja, sagen wir mal stressig und da ich nicht vor Mitternacht im Hotel war und zwischendurch auch mal ein wenig schlafen musste, hatte ich leider keine Zeit mehr. Jetzt geht es aber es weiter! Mit diesem Bericht kommen noch zwei volle Tage und der Rückflug.

Heute hat es wieder sehr stark geregnet, also musste ich wieder auf Indoor-Aktivitäten zurückgreifen. Malls und Kaufhäuser habe ich aber wirklich zur Genüge gesehen, selbst wenn man sehr gerne Shoppen geht ist irgendwann mal eine Grenze erreicht! Also musste ein anderer Plan her: Auf nach Yokohama da gibt es ein Ramen-Museum! Was? Genau, ein Ramen-Museum, für mich hört sich das nach einem Pflichtbesuch an!

 

Yokohama Ramen Museum

 

 

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Yokohama ist, mit dem Zug, etwa eine Stunde von pro Strecke von Tokio entfernt, auf jeden Fall von Shinjuku, je nach Lage kann es natürlich länger dauern oder schneller gehen. Der Plan war, sich das Ramen-Museum anzusehen und danach die Waterfront in Yokohama, sollte der starke Regen aufgehört haben. Spoiler Alert: Der Regen hat nicht aufgehört. Das Museum ist etwa 5 Minuten Fußweg von der Shin-Yokohama Station entfernt und sehr leicht zu finden. Ich habe mich vorher informiert, was auf mich zukommt, denn dies ist kein Museum im klassischen Sinne. Es gibt ein paar Zeittafeln, die die Entwicklung und Entstehung von Ramen erklären, aber es ist eher ein Ramen-Themenpark. In der ersten Etage ist großer Souvenirshop, der verschiedene Zutaten für Ramen, hochwertige Instantramen, Geschirr, Schalen, Stäbchen, Löffel und sonstige Sachen rund um Ramen anbietet. In den beiden Untergeschossen wurde eine Stadtbild von Tokio aus dem Jahr 1958 nachgebaut, das ist das Jahr in dem japanische Ramen offiziell entstanden sind.

Der Eintritt beläuft sich auf 310 Yen, was in etwa 2,50€ sind. Für die Ramen muss extra gezahlt werden, falls man in der Gegend wohnt gibt es für etwa 500 Yen auch einen Halbjahrespass.

Japan hat nach langer Zeit der Isolation 1859 seine Tore zur Außenwelt geöffnet und so sein kulinarisches Repertoire erweitert, japanisches Curry, heute ein Klassiker, ist von Indien über England nach Japan gekommen. Tempura entstand durch portugiesischen Einfluss und Ramen haben ihren Ursprung in China. Nach der Öffnung haben viele chinesische Restaurants in Japan aufgemacht und die Japaner waren von den chinesischen Nudelsuppen so begeistert, dass diese übernommen und ihre eigene Version daraus gemacht haben. Über die Zeit haben sich dann viele verschiedene regionale Versionen entwickelt. In Kyushu sind Tonkotsu Ramen eine Spezialität, hier werden Schweineknochen Stundenlang gekocht, um eine dickflüssige Schweinebrühe für die Ramen zu erhalten. Dann gibt es noch Ramen mit Miso, die ursprünglich aus Hokkaido kommen und Ramen die Sojasauce als Basis haben (Shoyu Ramen) und welche die eine Salzbasis haben (Shio Ramen). Natürlich gibt es noch deutlich mehr Variationen und auch von diesen regionalen Typen wieder Abwandlungen. Viele dieser Versionen lassen sich hier probieren, es werden auch halbe Größen angeboten, so dass man problemlos etwas Ramenhopping machen kann.

 

Yokohama Ramen Museum

 

Die verschiedenen Ramen-Shops wechseln regelmäßig, die meisten kommen aus den verschiedensten Regionen Japans, aber es sind auch zwei Internationale vertreten. Ein Shop aus den USA und einer aus Deutschland. Ja, Deutschland hat es in ein Ramen-Museum in Japan geschafft, nicht schlecht. Muku Ramen aus Frankfurt hat es geschafft, Muku wird im Museum als das beliebteste Ramen-Restaurant Europas genannt und besonders für seine Nudeln gelobt. Ich weiß auf jeden Fall, was ich bei meinem nächsten Frankfurtbesuch zu tun habe. War schon mal jemand dort und kann berichten?

Ich habe mich für Okinawa Ramen mit einer Seafoodbrühe entschieden, diese haben sehr gut geschmeckt und der unterschwellige Seafood-Geschmack in der Brühe hat wunderbar zusammen mit den Nudeln gespielt – eine gute Wahl (auch wenn ich glaube, dass man hier keine schlechte Wahl treffen kann). Übrigens gibt es auch einen Süßigkeitenshop, der sich auf den Verkauf von alten japanischen Süßigkeiten spezialisiert hat. Für viele Japaner leben hier bestimmt einige Kindheitserinnerungen wieder auf. Nach dem ich Satt und glücklich war, wollte ich mich aufmachen und Yokohama noch etwas erkunden, allerdings hat es so stark geregnet, dass ich es gelassen habe und zurück nach Tokio gefahren bin.

 

Yokohama Ramen Museum

 

In Tokio habe ich mich noch etwas nach Souvenirs umgesehen und mich mal wieder in der Shinjuku Station verlaufen, bevor ich mich auf den Weg nach Kichijoji gemacht habe um mich mit einem Freund zu treffen. Wir waren in einer Bar, die sich auf Yakitori spezialisiert hat, das Essen war super und wir hatten einen schönen Abend. Danach ging es auch gleich in die Federn, um voller Energie in den letzten Tag in Japan zu starten.

 

 

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Und hier sind die restlichen Foto:

 

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

Yokohama Ramen Museum

 

 

 

3 Comments

  • hallo!

    Danke für den Bericht. Was sich mir allerdings nicht ganz erschließt ist, was dieses Museum bietet und kostet? Es gibt – habe ich auf der Website gelesen – eine entrance fee. Kosten die Stände noch extra? Wie viele Stände gibt es? Die 5 oder 6, die auf der Homepage beschrieben werden?

    Danke für die Infos! 🙂

    Lg Sara

    • Ah, das hätte ich auch mal dazu schreiben können, danke für den Hinweis! Der Eintritt beläuft sich auf 310 Yen, das sind in etwa 2,50€. Für das Essen muss man noch mal extra bezahlen. Ich denke mit dem kleinen Eintritt wird das Museumspersonal bezahlt. Als ich da war hatten acht Stände geöffnet, es sah aber so aus als wäre noch etwas mehr Platz da gewesen.

      Liebe Grüße

      Florian!

      • Danke! 🙂

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