Japan Tag 13: Gyoza und Fushimi Inari

März 23 , 2017 by: Florian Reise

Nun hat auch schon mein letzter Tag in Kyoto angefangen. Ich könnte ruhig noch etwas länger hier bleiben, denn Kyoto ist wirklich eine ganz tolle Stadt. Da ich aber auch noch was von Tokio sehen will, bevor es wieder nach Haue geht, ist die Zeit leider limitiert. Heute habe ich mir vorgenommen, Fushimi Inari zu besuchen, einen der berühmtesten Shinto-Schreine Japans und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Also kann man damit rechnen, dass es recht voll wird.

 

Fushimi Inari

 

Fushimi Inari ist ein sehr alter Schrein, den es schon vor 768 (Kyotos Ernennung zur Hauptstadt) gegeben hat. Er ist dem Gott des Reis‘ gewidmet: Inari. Die Boten des Inari sind Füchse, deshalb findet man ganz viele Fuchs-Statuen am Schrein. Fushimi Inari ist aber auch nicht „einfach nur ein Schrein“, sondern ein Konstrukt aus mehreren Schreinen auf einem Berg. Der Weg zu diesen Schreinen führt durch tausende von roten Toren (Torii). Auf dem Weg findet man immer wieder kleine Stopps, Restaurants und eine Stelle, von der aus man einen ganz tollen Blick auf die Stadt werfen kann. Zu dem Schrein kommt ihr von der Kyoto Station mit der JR Nara Line, es sind nur zwei Haltestellen, passt aber auf, dass ihr in keinen Express- oder Rapidzug einsteigt, die halten da nämlich nicht.

 

Fushimi Inari

 

Wie schon befürchtet war es wirklich voll, schon in den Zug habe ich kaum noch reingepasst, na das kann ja was werden… Nach dem Aussteigen mussten gefühlt 500 Menschen durch zwei Ticketschranken im Bahnhof und der Weg zum Schrein war auch nicht weniger voll. Wenn man ankommt, sieht man erst einmal den Haupttempel, hinter ihm beginnt dann der Weg auf den Berg. Der ganze Weg soll etwa 2-3 Stunden dauern, inklusive Abstieg. Am Anfang ist man allerdings so langsam voran gekommen, dass ich dachte der Weg dauere 7-8 Stunden, aber zum Umkehren war es eh zu spät, durch die Menschen wäre ich nicht mehr durch gekommen.

 

Aussicht auf Kyoto

 

Nach den ersten kleinen Hügel haben sich die Menschenmassen auch schon gelichtet. Wenn man die Hälfte geschafft hat, kommt man zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man über Kyoto gucken kann, eine faszinierende Aussicht. Es bis hier hin zu schaffen war schon ziemlich anstrengend. Aber ich wollte ganz nach oben! Ich habe übrigens das Gefühl, dass 90% alle Leute nach der Aussichtsplattform wieder umgedreht sind, auf einmal hat man kaum jemanden gesehen. Weiter oben ist auch nicht mehr viel zu sehen, vielleicht muss man sadistisch veranlagt sein um weiter zu gehen, besonders da die Aufgänge wirklich steil werden, aber es hat sich gelohnt.

Als ich das letzte Mal hier war, bin ich übrigens kurz vor der Dämmerung hoch gegangen (mit Bänderriss!) und dann im Dunkeln wieder runter, das war auch traumhaft schön und es waren deutlich weniger Leute unterwegs, das Ganze im Sonnenschein zu machen hatte aber auch was. Das Runtergehen war dann noch mal anstrengender als der Weg nach Oben, gefühlt auf jeden Fall. Als ich wieder unten war habe ich mir erstmal ein Softeis mit Matcha gegönnt, Belohnung muss sein!

 

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Wieder an der Kyoto Station angekommen, habe ich mir diese mal genauer angesehen, ein ziemlich moderner Bahnhof. Die Architektur fand ich super, nicht dass ich davon Ahnung hätte, aber es sah gut aus! Und man kann bis aufs Dach fahren, wo eine kostenlose Aussichtsplattform ist, die einen tollen Blick über die Stadt bietet.

 

Kyoto Station

 

Danach bin ich noch ein wenig durch die Stadt geschlendert und habe mir überlegt, was ich heute Abend essen sollte. Gyoza! Die japanischen Teigtaschen hatte ich noch gar nicht seit ich hier bin. Ich bin gestern an einem Laden vorbei gekommen der Tiger Gyoza hieß, na wenn der keine guten Teigtaschen hat. Und die hatte er auch, sie waren von außen super knusprig und die Füllung war weich und fluffig. Die Kombination Schweinehackfleisch, Ingwer und Frühlingszwiebeln passt eh super. Dazu gab es einen Dragon Highball (irgendwas mit Whiskey) und das Abendessen war perfekt.

 

Gyoza

Tiger Gyoza Hall Kyoto

 

Danach bin ich noch etwas durch Kyoto geschlendert, musste dann aber auch zurück zum Gasthaus, morgen geht der Shinkanse um 9.30 Uhr in Richtung Tokio, und noch gepackt werden muss ja auch noch.

Kyoto Gion bei Nacht

Also: Morgen gibt es mehr von meiner Reise nach Tokio!

 

 

 

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Zehn

11

Ab zur Zwölf

Nummer 14

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Und zur Sechzehn

Siebzehn

Und Tag nummer 18

Tag Neunzehn

Tag 20

 

Und hier sind, wie immer, die restlichen Bilder:

Kyoto Gion bei Nacht

Kyoto bei Nacht

Kyoto

Kyoto

Kyoto

Kyoto von der Kyoto Station

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