Japan Tag 12: Regen in Kyoto

März 22 , 2017 by: Florian Reise

Tja, leider hatte die Wettervorhersage recht und es hat geregnet, und es war nicht wenig Regen! Was macht man an so einem Tag? Richtig! Man geht Shoppen. Also gefrühstückt, fertig gemacht, einen Schirm vom Gasthaus geliehen und ab zum Nishiki Markt!

Der Nishiki Markt wird auch „die Küche Kyotos“ genannt, es gibt ihn seit mehreren Jahunderten und einige Geschäfte werden seit Generation von den selben Familien betrieben. Im 14. Jahrhundert hat sich ein Fischgeschäft an der Stelle des heutigen Marktes niedergelassen, nach und nach kamen weitere Geschäfte hinzu. Heute hat der Markt eine bedrängte, aber gemütliche Atmosphäre. Über sechs Blocks reihen ich über 100 Geschäfte und Restaurants aneinander, alle überdacht.

 

Nishiki Market

 

Es gibt Gemüsestände, Fischläden, Süßigkeiten, Teehäuser und noch vieles mehr. Viele Stände bieten kostenlose Probierproben an. Kleine Snacks lassen sich an jeder Ecke kaufen, besonders beliebt scheint hier Tintenfisch auf Spießen zu sein. Auch gibt es sehr viele Läden die sich auf eingelegtes Gemüse spezialisiert haben, eine Delikatesse in Kyoto. Hier kann man ruhig einige Zeit verbringen und sich satt essen.

 

Nishiki Market

 

An den Markt schließt sich ein riesiger Shoppingdistrikt, der zum Glück auch überdacht ist, nach ihm reihen sich Geschäfte und Kaufhäuser dicht aneinander. Auch hier sind die Bürgersteige überdacht, so dass man bei diesem Wetter kaum dem Regen ausgesetzt ist. Ich habe allerdings nicht wirklich viel gekauft. Ich reise ja noch nach Tokio weiter und brauche sowieso einen zweiten Koffer, deshalb will ich das Shoppen auf Tokio verlegen. Auf dem Markt habe ich japanischen Sancho-Pfeffer gekauft, ähnlich wie Szechuanpfeffer ist kein richtiger Pfeffer, hat ein starkes Zitrusaroma und betäubt die Zunge. Ich habe auf dem Markt eine kleine Messerspitze probiert und meine Zunge für einige Zeit nicht mehr gespürt, die Qualität liegt weit über den Varianten die man in Deutschland bekommt.

 

Nishiki Market

 

Claudia von Dinner um Acht hat mir einen Miso-Laden in der Nähe des alten Kaiserpalastes empfohlen, dieser ist ein Honda Miso-Shop (nein der Miso ist nicht von der Automarke). Dieser Misoladen wurde vor 190 Jahren gegründet und verschreibt sich, seitdem, der Produktion von qualitativ hochwertigem Miso aus besten Zutaten. Leider habe ich vergessen Bilder im Shop zu machen, dafür setzte ich euch hier einmal den Link zur Homepage. Ich kann es gar nicht abwarten den gekauften Miso zu Haus auszuprobieren. Ich berichte euch auf jeden Fall vom Ergebnis.

 

Kaierpalat Kyoto

 

Erste Kirschblüten in Kyoto

 

Der Regen hat zum Glück stark nachgelassen, das erlaubte einen kurzen Abstecher zum alten Kaiserpalast. Dieser war zwar geschlossen, aber der angeschlossene Garten ist sehr schön, hier haben auch die ersten Kirschblüten mit dem Blühen begonnen. Danach setzte ich zum Fußmarsch zur Unterkunft an, es war kalt und ich war durchgefroren – und da ich auch nur ein Mensch mit vielen Schwächen bin habe ich etwas gemacht, wovon ich eigentlich kein Freund (mehr) bin: Ich war bei Starbucks. Aber ein Sakura Latte mit einer Zimtschnecke hat nach dem ganzen Gelaufe wirklich gut getan.

 

 

Etwas beschämt kam ich dann auch im Gasthaus an, kurz ausgeruht und dann ging es auch darum ein Abendessen zu finden. In meiner Gegend soll es einen kleinen Laden geben, der sich auf Tsukemen spezialisiert hat. Tsukemen sind Ramen, die in eine Sauce getunkt und dann gegessen werden. Wenn die Nudeln alle sind gibt man etwas Brühe in die Sauce und hat so noch eine Suppe. Zwei Essen in einem, das Konzept gefällt mir.

 

Ginjo Ramen

 

Die Bar war schnell gefunden, es waren zwar alle Plätze belegt aber es hat keine weitere Person gewartet, was hier auch nicht immer selbstverständlich ist. Japaner haben kein Problem damit für gutes Essen oder andere Dinge Schlange zu stehen. Man sieht oft Stühle oder Bänke vor Restaurants um das warten angenehmer zu machen.

 

Ginjo Ramen

 

Also kurz ein Ticket für das Essen gezogen und schon wurde es voller, als ich dann saß warteten schon acht weitere Leute darauf, dass ein Platz frei wird. Viel mehr Plätze als acht hatte der Laden auch nicht, also Glück gehabt. Die Tsukumen waren auch wirklich gut, die Ramen waren schön Bissfest und die Misosauce zum Dippen war Traumhaft. Das kleine Restaurant auch mit auch sehr gut gefallen, man saß direkt an der Küche, um die eine Bar mit Plätzen gezogen war. Über einem hingen Servietten, Schürzen (als Kleckerschutz) und eine Anleitung auf Englisch, wie man Tsukumen am besten isst. Ein super Ambiente.  Der Name des Ladens ist Ginjo Ramen Kubota, hier kommt ihr zur Tripadvisor Seite. Wenn ihr in Kyoto sei, auf jeden Fall bei Ginjo Essen gehen!

 

Ginjo Ramen

 

Danach ging es dann auch schon zurück, den letzten Post schreiben und mich auf morgen vorbereiten, Fushimi Inari zu besteigen ist nämlich anstrengend.

 

Falls euch die Bilder gefallen, dann folgt mir auf Instagram, da seid ihr quasi live dabei!

 

Hier kommt ihr zu Tag 1

Zu Tag 2

Tag nummer 3 

und zur vier!

Hier ist die 5

Und ab zur 6

Hier ab zur 7

Die 8

Nummer 9

Zehn

11

Und zu Tag 13

Nummer 14

Tag 15

Und zur Sechzehn

Siebzehn

Und Tag nummer 18

Tag Neunzehn

Tag 20

 

Und hier sind die restlichen Fotos:

 

Kyoto by night

Nishiki Market

Kaiserpalast Kyoto

Sakura

Ginjo Ramen

Ginjo Ramen

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