Japan Tag 10: Von Osaka nach Kyoto im überfüllten Regionalzug

März 20 , 2017 by: Florian Reise

So Osaka, das war’s mit uns, auf jeden Fall für dieses Mal, denn jetzt geht es weiter nach Kyoto! Osaka und Kyoto liegen nicht sehr weit auseinander, 55 Kilometer wenn man mit dem Auto fährt. Da mein JR-Pass für die Strecke Osaka-Kyoto mit dem Shinkansen leider nicht gültig ist, musste die Regionalbahn genommen werden. Die ist allerdings auch nur eine halbe Stunde unterwegs. Aber Junge Junge, der Zug war voll, ich habe mich noch nie so unwohl gefühlt, weil ich mit einem Koffer im Zug war.Zum Glück waren da noch ein paar andere Leute mit Koffern. Nach 30 Minuten war der Zug dann auch da, schnell in die U-Bahn um eine Station zu fahren um so zur Unterkunft zu kommen. Ja, ich weiß: Eine Station hätte man auch laufen können, aber mit dem Koffer macht das einfach keinen Spaß.

 

Kyoto

 

Kyoto ist eine der kulturell und geschichtlich bedeutendsten Städten Japans, wenn nicht die Bedeutendste. Bis 794 war Nara die Hauptstadt Japans, dann wurde sie von Kyoto abgelöst, bis 1886. Dann musste sie den Status der Hauptstadt an Tokio abtreten. In Kyoto gibt es unglaublich viele Tempelanlagen, viele davon wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Deswegen wurde Kyoto auch im zweiten Weltkrieg von der Liste der potentiellen Ziele für den Atombomben-Angriff, von den US-Amerikanern gestrichen.

 

Kyoto

 

Übernachtet wird dieses Mal in einem japanischen Gasthaus, ein kleines Zimmer mit Tatami Matten ausgelegt und einem Futonbett auf dem Boden. Das ist mal ein tolle Abwechslung und es ist auch gemütlicher als es aussieht! Kurz häuslich niedergelassen und dann ging es auch schon los um die Stadt zu erkunden. Wie immer am ersten Tag in einer Stadt laufe ich einfach mal durch die Gegend und mache mir keinen großen Plan.

 

Unterkunft in Kyoto

 

Natürlich bin ich auch hier sofort auf eine riesige Shoppingmeile gestoßen, irgendwie scheine ich die Dinger anzuziehen, weiß jemand woran das liegen könnte? Danach ging es zum Yasaka Schrein, einer der größten Schreine in Kyoto. Dort wurde ich sogar Zeuge einer Hochzeit, allerdings habe ich aus Respekt keine Fotos gemacht. Darauf habe ich mir ein wenig den Schrein angesehen und bin weiter nach Gion, dem wohl berühmtesten Stadtteil Kyotos. Mit seinen kleinen Holzhäuschen die sich dicht an dicht reihen ist Gion eine faszinierende Gegend. Falls ihr auf der Straße einer echten Geisha über den Weg laufen wollt ist die Wahrscheinlichkeit hier am höchsten. In Gion gibt es viele kleine Restaurants und auch Handwerksläden, hier solltet ihr allerdings das nötige Kleingeld einpacken, die Preise in Gion haben es wirklich in sich.

 

Kyoto Gion

 

Da es nun langsam schon etwas später wurde ging es zurück Richtung Gasthaus, aber natürlich nicht ohne noch was zu Essen. Heute habe ich mich für japanisches Curry entschieden. Japanisches Curry? Yes! Auch die Japaner haben ihre Version eines Currys. Das Gericht „Curry“ ist Ende des 19. Jahrhunderts, mit einem kleinen Umweg über England, aus Indien nach Japan gekommen und die Japaner haben es adaptiert und ihren Vorlieben angepasst. Wenn man von japanischem Curry spricht, spricht man meistens von einer dicken Curry-Sauce in der Fleisch und Gemüse gegart werden, dieses wird dann mit Reis serviert. Hier habe ich auch ein Rezept dazu.

Eine weitere beliebte Version ist eine, bei der der Reis mit der Currysauce, ohne Einlagen, serviert und dann mit einem frittierten Schnitzel getoppt wird. Genau das habe ich mir auch bestellt, und noch ein weich gekochtes Ei dazu. Wenn man hier übrigens ein weich gekochtes Ei bestellt, ist es wirklich sehr weich, wenn ihr damit ein Problem habt, solltet ihr lieber auf die Hartgekochten zurückgreifen. Auch muss ich sagen, dass japanisches Curry nicht gerade das fotogenste Essen ist, ein Bild habe ich natürlich trotzdem gemacht! Gegessen habe ich dieses mal in CoCo’s Curry House, nach dem ich ja letztens erst lernen musste, dass CoCo’s noch eine andere Kette von Läden hat, habe ich dieses mal das Richtige getroffen. Auch kann man sich verschiedene Schärfegrade auswählen. Die Skala geht von 0 bis 10. Ich dachte mir, dass Stufe 4 in Ordnung sein sollte, da ich hier bis jetzt noch nichts all zu gegessen habe, das wirklich scharf war. Tja, CoCo’s kann scharf, und das sogar sehr gut! Stufe 4 hat schon ordentlich gebrannt, ich konnte es gerade noch so essen, an die Stufen 6-10 will ich gar nicht denken!

 

Japanisches Curry

 

Nach dem Essen ging es dann zurück ins Gasthaus, vorher habe ich mir noch, stilvoll wie ich bin, einen Sake aus dem Tetrapack geholt,um zusammen mit dem Sake den Beitrag für gestern zu schreiben.

Working on a blog post and drinking #sake out of a juicy box! I'm so classy 😀 #bloggerlife

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So das war es dann heute auch schon wieder von mir, man liest sich morgen!

 

Hier kommt ihr zu Tag 1

Zu Tag 2

Tag nummer 3 

und zur vier!

Hier ist die 5

Und ab zur 6

Hier ab zur 7

Die 8

Nummer 9

 

Und hier sind die restlichen Bilder:

 

Kyoto

Kyoto

Gion Kyoto

Kyoto

Kyoto

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