Japan Tag 1: Wie fliegt man nach Japan? Am besten mit ANA!

März 12 , 2017 by: Florian Reise

Womit beginnt eine Reise? Also nachdem man alles gebucht und vorbereitet hat? Richtig! Mit dem Transport, in meinem Fall war es die Anreise zum Flughafen, ein kurzer Flug nach Frankfurt, drei Stunden Aufenthalt in Frankfurt, 11 Stunden Flug nach Tokio-Haneda, eine viel zu kurze Transferzeit in Haneda und dann nochmal zwei Stunden Flug nach Fukuoka. Nur um von da in einer überfüllten Bahn zum Hotel zu fahren, in dem man noch nicht einchecken konnte. Hört sich fast nach einer Tortur an, und das ist es auch. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass es sich gelohnt hat! Fangen wir von vorne an:

 

Der Wecker klingelte um drei Uhr morgens und um vier verließ ich das Haus um zum Flughafen zu fahren, von dort aus ging es dann nach Frankfurt, hier erspare ich euch die Details. Der Flughafen in Hannover ist eher klein und langweilig und auf den 35 Minuten Flug nach Frankfurt hat Lufthansa eine solide Leistung gezeigt, es gab sogar ein Corny Zuckerfrei, und trotz der kurzen Zeit hat auch jeder an Board sein Getränk bekommen, YAY Lufthansa!

 

In Frankfurt angekommen stand erst mal ein Terminalwechsel an, da ich aber mehr als drei Stunden Zeit hatte war dies kein Problem, die Wartezeit am Flughafen ließ sich ganz gut überbrücken, und dann ging es auch schon mit dem Boarding los. Geflogen bin ich mit All Nippon Airways (ANA), der größten japanischen Airline, die auch ein Skytrax-Rating von 5-Sternen hat. Die Maschine war eine Boeing 777-300, die gefühlt mehr Businessclass-Sitze als Economy hatte. Das Boarding lief unkompliziert und ohne Probleme. Begeistert hat mich der Sitzabstand, der sehr Großzügig war, so viel Platz hatte ich in der Economy noch nie. Da die Maschine auch ausgebucht war, gibt es für den Platz noch einmal extra Punkte für ANA.

 

Kaum in der Luft gab es auch schon die erste Getränkerunde und Rice-Cracker (die wirklich gut waren)! Dazu gab es für jeden Passagier eine Flasche Wasser, sowas habe ich noch nie erlebt. Da man in der Luft eh viel trinken soll, ist das eine super Geste von ANA. Vor dem Essen gab es dann noch zwei weitere Getränkerunden, solltet ihr mit ANA fliegen, kann ich euch nur den kalten Grünen Tee empfehlen, super lecker!

Wählen konnte man zwischen einem westlichen Essen und einem Japanischen. Das Westliche war ein Curry, na gut, Curry kann man ja schon fast als westlich bezeichnen, und das Japanische bestand aus Reis und Fisch. Dazu gab es einen Salat, Sobannudeln mit Sauce und Nudeln mit Parmesan und Pesto. Warum die italienisch angehauchten Nudeln mit dabei waren habe ich nicht ganz verstanden, sie haben aber ganz gut geschmeckt. Der Salat war okay, Blattsalat mit Dressing ist ja auch immer okay, und die Sobanudeln haben mir sehr gut geschmeckt. Nun zum Hauptgang, der Fisch hat mir erstaunlich gut geschmeckt, die Würze war gut und der Reis nicht zu matschig, auch war der Fisch nicht zu trocken. Für ein Essen an Board eine sehr gute Leistung. Nun aber zum wirklichen Star, dem Nachtisch! Es gab nämlich Eis! Erdbeereis! Kenne ich so aus der Luft auch noch nicht in der Eco. Nachdem das Essen abgeräumt war gab es eine Runde Tee und Kaffee, auch hier empfehle ich den grünen Tee, gefolgt von weiteren, häufigen Getränkerunden. Ich kann verstehen warum ANA zu den wenigen Airlines gehört, die eine 5-Sterne Bewertung haben. Der Service war großartig, das Kabinenpersonal sehr freundlich und hilfsbereit, es hat alles super gepasst!

 

Ich habe auf jeden Fall versucht etwas zu schlafen, was auch halbwegs geklappt hat, denn in der Maschine war es sehr ruhig. Es hat sich kaum jemand unterhalten – von anderen asiatischen National-Airlines kenne ich das auch anders, da hat man auch nachts Lautstärkepegel auf Kneipenniveau.

 

Kurz vor der Landung gab es nochmal ein Frühstück, das so ganz in Ordnung war, aber Frühstück im Flugzeug ist eh immer schwierig. Dann setzten wir auch schon zur Landung in Haneda an, einer der schönsten Anflüge die ich je hatte, die Skyline von Tokio sieht traumhaft aus.

Das Aussteigen lief zügig und nach etwas laufen kam auch schon die Einreise. Die Schlange war erst sehr lang, aber es wurden sofort weitere Schalter geöffnet (habe ich schon erwähnt, dass ich japanische Effizienz mag?) und so ging es zügig voran. Allerdings hatte ich nur 75 Minuten bis zum Anschlussflug nach Fukuoka und in Haneda muss man durch die Einreise, den Koffer abholen, durch den Zoll, den Koffer wieder aufgeben, durch den Security-Check, zum Schuttlebus und das Terminal wechseln und dann zum Gate. Ja das ist eine ganze Menge für 75 Minuten. Aber hier auch wieder: Japanische Effizienz!

Die Einreise ging schnell, auf die Koffer musste ich etwa 10 Minuten warten und die lange Zoll-Schlange war auch schnell abgearbeitet. Gleich danach kam der Domestic-Schalter an dem man seinen Koffer wieder aufgeben konnte, gefolgt von einer leeren Sicherheitskontrolle, extra für Transfer-Passagiere. Danach ging es auch direkt zum ANA-Schuttlebus der etwa 15 Minuten zum Terminal gefahren ist, ich war so zeitig am Gate, dass ich noch Zeit für etwas zu trinken hatte.

In Haneda kann man also Problemlos einen Terminalwechsel in der minimum Umsteigezeit machen, es ist alles super organisiert und man muss sich nicht stressen.

Weiter ging es dann mit einem Dreamliner (B787-8) nach Fukuoka. Der Dreamliner ist eigentlich für die Langstrecke ausgelegt, ANA hat aber auch einige Versionen für den Inlands-Flugverkehr. Die Maschine war fast nur mit Economy-Plätzen bestuhlt und ausgebucht, da wollten auch noch ein paar andere Leute nach Fukuoka. Auf diesem kurzen Flug hat ANA nur Getränke angeboten, was zu Essen konnte man sich bestellen, aber dafür war gar keine Zeit, da ich auf Mount Fuji achten musste. Wenn ihr mal von Tokio nach Fukuoka fliegt, sichert euch einen Platz auf der linken Seite am Fenster, dann fliegt ihr direkt an Fuji-San vorbei. Der Anflug auf Fukuoka ist auch wunderschön! Am Flughafen kam auch sehr zügig das Gepäck. Dann ging es mit der U-Bahn weiter zum Hotel. Fukuoka Airport ist nur 5 Minuten vom Hauptbahnhof (Hakata Station) entfernt und weitere 6 Minuten von Tenjin, dem Zentrum der Stadt in der auch das Hotel ist.

 

#fujisan 🙂

Ein Beitrag geteilt von Florian (@asienkulinarisch) am

 

Ich kann auf jeden Fall abschließen sagen, dass ANA eine Top-Fluggesellschaft ist. Der Service ist großartig, der Sitzabstand Top (kann allerdings vom Flugzeugtypen abhängen), das Essen war auch gut, auf jeden Fall für Flugzeug-Verhältnisse und der Transfer lief auch problemlos. Auch konnte man sich schon mit der Buchung den Sitzplatz auswählen, da können sich einige mal eine Scheibe von abschneiden („böse zu Lufthansa rüberschiel“). Für alle die nach Japan reisen eine absolute Empfehlung!

Was ich sonst noch alles an diesem Tag gemacht, wie ich die Müdigkeit bekämpft habe und wie ich mit dem Jetlag umgegangen bin, erzähle ich euch im nächsten Post!

 

Gefallen euch diese Reiseberichte? Falls ja hinterlasst mir doch einen Kommentar!

 

 

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2 Comments

  • ich beneide dich und wünsche dir eine wundervolle Zeit in Japan. Blüht die Kirsche schon?

    • Danke dir vielmals 🙂 Die Kirschblüte ist noch nicht da, die sollte mir in Kyoto und Tokyo über den Weg laufen.

      Liebe Grüße

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