Gyros-Wok mit Limetten-Zaziki – Oder warum Fusion nicht immer aufregend sein muss

Mai 19 , 2016 by: Florian Uncategorized

Fusionfood ist ja seit einiger Zeit in aller Munde (gutes Wortspiel, nicht wahr?). Mit dem Begriff Fusion werden Gerichte bezeichnet, die eine Mischung aus zwei verschiedenen regionalen Küchen sind. So könnte man ganz kreativ sein und sich Dinge wie „Bolognese nach Szechuan Art“ ausdenken oder sich mit Klassikern beschäftigen, bei denen man nicht mehr darüber nachdenkt ob es Fusion ist. Wie zum Beispiel Chili con Carne: In Mexiko eher unbekannt ist es global gesehen der Vertreter der TexMex-Küche, die wie der Name schon sagt eine Mischung  aus texanischer und mexikanischer Küche ist. Auch gibt es spannende Kombinationen die sich so exotisch anhören, dass sie einem eigentlich gar nicht schmecken können. Wie zum Beispiel Udon Carbonara, die waren aber trotzdem ziemlich gut! Ich bin bei Fusion hin und her gerissen, die Ideen finde ich immer ganz toll, die Umsetzung dann eher in weniger Fällen. Fusion sollte kein Selbstzweck sein, sondern eher weil es erstaunlicher Weise geschmacklich sehr gut passt. Aber auch diese Grenze ist oft verschwindet gering.

Als der GU-Verlag so nett war mir das Buch Easy Wok* zur Verfügung zu stellen, habe ich zu erst nach den Fusiongerichten geschaut und mich noch schneller für den Gyros-Wok entschieden. Der Fusionanteil ist nicht sehr stark, was aber vollkommen okay ist, denn es war super! Das Fleisch wird unter anderem mit Reiswein und Kaffirlimettenblättern mariniert, was wenn man genau drüber nachdenkt wirklich sinn ergibt. Shaoshing Reiswein ist ja dafür da, den starken Fleisch- oder Fischgeschmack etwas einzudämmen und spielt dabei wunderbar mit dem Eigengeschmack. Das limettige Aroma passt auch super dazu. Das Ganze wird dann fix im Wok gebraten und mit Limettenzaziki serviert. Dazu gab es bei mir Pitafladen, die ich bei einem sehr guten griechischem Imbiss gekauft habe. Es war ein sehr gutes Essen, das ich bestimmt bald wieder machen werde.

Hier geht es zur Rezension

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Zutaten für 2 Personen:

 

300 g Schweineschnitzel

2 Knoblauchzehen, gehackt

1 frische rote oder grüne Chilischote, entkernt und gewürfelt

3 EL Olivenöl

2 EL Reiswein (Ersatzweise Weißwein oder Reisessig)

1 Kafir-Limettenblatt

1 TL getrockneter Oregano

Salz

Pfeffer

1/2 Salatgurke, geschält und geraspelt

250 g Magerquark

125 g Joghurt

1/2 Bio Limette, Schale fein abgerieben und ausgedrückt

 

Zubereitung:

 

  1. Die Schnitzel kalt abwaschen und trocken tupfen. Quer in etwa 1 cm breite Streifen schneiden

  2. 2 EL vom Olivenöl, Reiswein, Knoblauch, Chili und Oregano gut vermischen  und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade mit dem Fleisch vermischen und abgedeckt für 45 Minuten im Kühlschrank stehen lassen.

  3. Die Gurkenraspel mit 1/2 TL  Salz vermischen und ein Sieb geben, ca. 15 Minuten abtropfen lassen und dann ausdrücken. Quark mit Joghurt vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jeweisl 1 TL Limettenschale und Limettensaft hinzugeben und die Gurke hinzugeben, alles gut vermischen.

  4. Das Fleisch in einem Sieb abtropfen, die Marinade dabei auffangen. Den Wok erhitzen und dann 1 EL Olivenöl hineingeben. Das Fleisch 2 Minuten bei starker Hitze unter Rühren braten. Die Marinade hinzugeben und das Limettenblatt entfernen. Dann zusammen mit dem Zaziki anrichten.

 

Was haltet ihr von Fusionküche? Das hier ist ja eher ein einfaches Rezept einsteigen, was dem Geschmack allerdings keinen Abbruch tut!

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