Eine Reise nach Japan – Ein Rückblick und ein Ausblick

Januar 30 , 2017 by: Florian Asiatisch, Japanisch, Reise

Ja, ich reise gerne durch die Welt, erlebe fremde Kulturen und esse mich gerne durch die Küchen des jeweiligen Landes. Heutzutage ist es einfacher und günstiger denn je in die Ferne zu reisen und fremde Länder zu erkunden. Bei vielen Gesprächen mit Freunden und Kollegen ist mir allerdings aufgefallen, dass Japan immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist. Woran kann das liegen? Das Land ist super interessant, sei es wegen der alten Tempel, des wunderbaren Essens, der Manga-Kultur und vielen weiteren dingen. Vielen trauen sich allerdings eine Reise nach Japan selber zu organisieren und geführte Reisen sind wirklich extrem teuer. In diesem Artikel will ich euch davon überzeugen, dass es wirklich nicht schwer ist eine Reise Japan zu organisieren und euch dann in einem weiteren Artikel zeigen, dass es gar nicht so teuer sein muss, wie man denkt.

Der Hintergrund: Im Frühjahr 2014 war ich das erste mal in Japan, fast drei Wochen, danach habe ich einen kurzen Trip nach Peking gemacht und dann bin ich drei Wochen durch Thailand gereist bevor es wieder nach Hause ging. Es war die, bis jetzt, beste Reise meines Lebens und der einzige Nachteil war das Kofferpacken für verschiedene Klimazonen. Vom Schnee in Peking und Japan bis hin zu 34 Grad in Thailand war schon eine Umstellung.

Jetzt, im Frühjahr 2017 geht es wieder nach Japan. Wieder selbst organisiert, für drei Wochen und dann aber wieder nach Hause. Die Organisation war deutlich leichter als gedacht, da ich ja schon etwas Übung hatte. Hier möchte ich euch zeigen wie ich die kommende Reise organisiert habe. Vorweg zeige ich euch allerdings, warum es sich lohnt nach Japan zu fliegen.

 

Warum Japan?

 

Wie man, zum Beispiel an meinem Blog, unschwer erkennen kann, bin ich ein großer Asien-Fan. Kulinarisch standen bei mir bis vor kurzem hauptsächlich China und Thailand im Mittelpunkt, seit kurzem habe ich mich kulinarisch auch mit der koreanischen Küche auseinander gesetzt. Japanisch gab es bis jetzt nur hin und wieder mal. Das liegt aber nicht daran, dass mir die japanische Küche weniger gefällt als die anderen, oder daran, dass sie sich schlechter umsetzen lässt. Ich habe einfach einen kulinarischen Fokus gesetzt, den ich verfolgt habe und „zu Ende“ bringen wollte. Und Japan steht bei mir als nächstes auf dem Programm, passend zu meiner Reise.

Was mich bewegt hat, das erste mal nach Japan zu reisen? Die Neugierde am unbekannten. Japan war nie eine Kolonie eines westlichen, oder anderen Landes und hat sich sehr lange von der Außenwelt abgeschottet. Dementsprechend sind viele Traditionen und Bräuche erhalten geblieben, auf der anderen Seite ist ein extrem modernes Land. Die japanische Küche ist weltweit bekannt, besonders Sushi hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Viel mehr brauchte es auch gar nicht, um mich zu motivieren nach Japan reisen.

 

Wie hat mir Japan gefallen?

 

Wenn ich meine Reise mit einem Wort beschreiben müsste, wäre dieses „Faszination“. Als ich in Tokio am Haneda Airport gelandet bin und mir ein Ticket für die Monorail, zu meiner Unterkunft, kaufen wollte, kam gleich eine nette Dame die mir geholfen hat das Ticket zu kaufen und mir auch Tipps gab, wie ich von der Monorailstation am besten weiter fahre. Der erste Eindruck war super und so sollte es auch weiter gehen. Um mich kurz zu fassen: Es gab unglaublich viel zu entdecken, zu erleben und sehen. Bei meiner kommenden Reise werde ich versuchen täglich zu bloggen um euch zu zeigen wie schön es ist. Ich habe die klassische „Anfänger-Route“ gewählt, von Tokio nach Kyoto und dann weiter nach Osaka.

Da das hier ein Foodblog ist, will ich auf die japanische Küche etwas genauer eingehen, bzw. darauf was ich Vorort in Japan erleben und essen durfte.

Als ich spät Abends in Tokio ankam (hier noch mal ein Dank an Air China und die tolle Flugzeitenänderung…), hatte ich noch einen recht weiten Weg vor mir. Ich wohnte bei einer Gastfamilie etwas weiter vom Stadtkern entfernt. Deshalb sprang ich, bevor ich in die U-Bahn stieg, noch schnell in einen kleinen Supermarkt. Von der Auswahl an verschiedenen Essen zum Mitnehmen war ich gleich begeistert! Verschiedenes frisches Gebäck, Reisbällchen, Bentoboxen, Gedämpfte Teigtaschen, Salate, Nudeln und von der Auswahl an Getränken will ich gar nicht erst anfangen. Müde und erschöpft von der Reise schnappte ich mir einfach irgendwas, packte es in meinen Rucksack und fuhr zu meiner Unterkunft. Ich weiß noch, dass es sehr gut geschmeckt hatte, mehr aber auch nicht.

Den Rest  meiner Reise habe ich natürlich auch unglaublich gut gegessen und da ich von meiner nächsten Reise deutlich ausführlicher berichten will und Bilder ja mehr als Worte sagen, gibt es hier einfach mal ein paar Beispielfotos meiner Speisen in Japan:

 

Hier zeige ich euch, wie ihr eure Reise nach Japan selber organisiert.

 

Und hier, auf was ihr euch vorbereiten müsst.

 

 

Hier gab es Sukiyaki in Kyoto

 

 

Mochi und Tee auf dem Berg Koyasan

 

 

Okonomiyaki, japanischer deftiger Pfannkuchen in Osaka

 

 

Ein veganes Menü in einem Tempel auf dem Berg Koyasan

 

 

 

Gyudon und Misosuppe in Shinjuku, Tokio

 

 

Ein deftiger Crêpe in einem Park in Roppongi, Tokio

 

 

Sushi auf dem Laufband bei Suhiro in Nerima, Tokio

 

 

Takoyaki, Oktopusbällchen in Odaiba, Tokio

4 Comments

  • Leider sehe ich die letzten drei Fotos nicht. Dabei würde ich so gern!

    • Seltsam, ich habe gerade noch mal alles überprüft. Mir werden sie auch in verschiedenen Browsern angezeigt :/
      Ich habe sie jetzt noch mal neu eingefügt. Funktioniert es jetzt?

      Liebe Grüße und Danke fürs Bescheid geben!

      • Ja, hier klappt es, aber dafür im neuen Posting wieder nicht. *schnief*
        Aber ich kann die kleinen Kästchen anclicken, dann kann ich die Fotos ganz groß sehen.

        • Sehr komisch, ich schau mir das noch mal genauer an. Vielen Dank für Deine Rückmeldung!

          Liebe Grüße

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